Kocht han i nix, aber guck wie i do lieg...

„Ich bin jung, ich seh gut aus und ich bin hier zum Männer aufreissen!“ Mit ordentlich „Pfeffer im Arsch“ beantwortet Christiane M. als die Schwäbische Erotik die Frage: „schwäbische Äroddik? – Gibt´s des überhaupt?“ Die Antwort entrollt sich in einem musikgeladenen schwäbisch-temperamentvollen Kabarett-Programm der Extraklasse mit Augenzwinkern, Stellungsakrobatik und jeder Menge Charme.

Erotik braucht koiner, aber ohne isch älles nix!

Ja da staunt sogar der Schwabe! Denn des Schwaben Revoluzzertum liegt in seiner Libido: "Kocht han i nix, aber guck wie i do lieg". Mit Fakten aus dem "Nescht“ hält die Schwäbische Erotik dem Publikum den Spiegel vor. Schnell wird klar: Erotik des braucht koiner, aber ohne isch älles nix! Wie "äroddisch" kann also Schwäbisch sein? Das demonstriert Christiane M. im Selbstversuch an der „Randkante des Zapfenwurfalters“. Das Leben als ewige Caschting-Tour der Geschlechter! Und Achtung: Hüfthosen und Baucheinziehen erzeugen verdächtige Schnappatmung, die leicht missgedeutet werden kann.

Äroddik isch d´ Balance oberhalb dr´ Gürtellinie!

Christiane M. ist eine Vollblut-Künstlerin. Sie schreibt die Texte, sie singt und inszeniert, und ihre sprühende Begeisterung schafft eine Energie, der sich die Zuschauer nicht entziehen können. Einen großen Teil dazu beitragen tut auch ihr ganz persönlicher Tastenhengst Alexander Wernick, der nicht nur mit flinken Fingern über die Klaviertasten fegt, sondern auch gesanglich ein wahres Genie ist.

Mit ihrer Herzlichkeit spielt sie sich selbst bei frivolen Andeutungen in die Herzen der Zuschauer. Doch darauf legt sie als Schwäbin wert: Das Programm wahrt immer den Anstand. Hier wird zwar vom Leder gezogen, aber es wird stets oberhalb der Gürtellinie balanciert!