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Presse

Schwäbische Erotik im Drive-In live

Schwarzwälder Bote, 09.06.2020 

Balingen - "Schwäbische Erotik" mit Christiane "Maserati" Maschajechi war am Sonntagabend auf der Drive-In-Kulturbühne in Balingen angesagt. Die Besucher in ihren Autos auf dem Parkplatz vor der Eishalle genossen das kabarettistische Programm.
Nach dem triumphalen Einzug auf dem Dach eines Kleinwagens gab Maschajechi im Federkleid und unterstützt von Alexander Wernick am Klavier das erste Lied zum Besten.

Im sexy roten Kleid auf der Autobühne

Zur musikalischen Untermalung von "You can leave your hat on" durch Wernick wechselte Christiane Maschajechi alsbald ins sexy-rote Kleid und in hohe Lederstiefel, ehe sie den verhältnismäßig niedrigen Temperaturen Tribut zollen musste und wärmere Kleidung anzog. Musikalische Beiträge des kongenialen Duos Wernick und Maschajechi blieben das Kernelement des Programms. Sei es "Ich liebe dich auf Schwäbisch", das wenig erotisch in Form von "Du bist so nett" und "I hob di mäh wie gern" dargeboten wurde, oder die Titel "Sex ist ein herrliches Hobby", "Der Ruf der Schwaben in Sachen Sex ist schlecht", "Lass kracha Mercedes", "Lacha ist das wichtigste auf der Welt" oder "Vielleicht bist du reich", bei dem "Maserati" zeigte, dass Statussymbole ihr nicht wichtig sind – vielmehr stehe sie auf "Männer mit Bausparvertrag".


Der Umstand, dass 22 Millionen Bakterien bei einem Kuss ausgetauscht werden, inspirierte sie zur ureigenen Version der "Lebenden Bazillen" von "Gute Nacht Freunde". Und auch das Schlusslied "Purple Rain" sowie "Es gibt kein Bier auf Hawaii" in normaler Form und mit Korken im Mund hatte man in dieser Art und Weise noch nie gehört.

Aus Arschgeweih wird Albatros

Wernick erwies sich nicht nur als Sidekick, sondern zeigte beim "Raucherlied", in dem er sich zu seiner Rauchsucht bekannte, dass er auch als Solist zu brillieren weiß. Zwischendurch schwadronierte Christiane Maschajechi als Nachrichtensprecherin über die Tücken des Alters, etwa darüber, dass aus einem "Arschgeweih-Tattoo" mit der Zeit ein "Albatros-Tattoo" wird. Oder sie gab ihre Erfahrungen beim Speed-Dating weiter, bei dem sie auf eine 25-jährige Frau traf, deren Männerverschleiß höher sei als der einer "Bahnhofnutte". Sie berichtete über ihre missglückten Balzversuche in einer "komischen Bar" in Wangen im Allgäu und gab ein missglücktes Stelldichein eines Hotelgasts in pantomimischer Art wieder.


Vom Liebesspiel im Smart rät Maschajechi ab, denn bei komischen Bewegungen werden die Scheiben rausgedrückt. Und auch der weibliche Zyklus habe so seine Tücken, denn während der "Erdbeerphase" verstünden sich die Frauen oftmals selber nicht. Überhaupt sei es mit der Liebe nicht mehr so wie früher, denn früher hatte man jemand, den man liebte, jetzt müsse man lieben, wen man habe.


Von Schönheitsoperationen bei Frauen riet "Maserati" ab: Statt dass Frauen sich Brüste vergrößern lassen, sollten sich besser Männer die Hände verkleinern lassen. Und auch vom Gebrauch von Viagra hält sie nichts: Das wäre, sagt die Kabarettistin, wie wenn der Rasenmäher rot angemalt und dann als Ferrari bezeichnet würde.

 

»Lass mich dein Auto sein!«

Reutlinger General-Anzeiger, 11.03.2019 

Christiane M. eröffnet in der Volksbank die Mundartwochen mit einem schwäbischen Blick auf die Erotik

REUTLINGEN. Massieren mit Vanille-Öl? Pah! »Wer will schon riechen wie ein Käsekuchen?«, fragt Erotik-Expertin Christiane M. in die Runde. Lieber mit Motorenöl einschmieren, Mercedes-Stern auf die Stirn, die »vier Airbags« richten, das »Active Body Control« einschalten und schnurren wie ein Sex-Zylinder: »Lass mich dein Auto sein!« Und schon fängt der Schwabe von ganz alleine an zu schrauben. Man muss den Mann eben da abholen, wo er steht.

Die Fachfrau für Heimat- und Erotikkunde Christiane Maschajechi eröffnete im ausverkauften Volksbank-Foyer die diesjährigen Mundart-Wochen mit Weisheiten zur »schwäbischen Äroddik«, auch wenn es die gar nicht gibt. Aber bevor's in die heißen Zonen geht, versetzt sie ihr Publikum erst mal noch in Schockstarre, indem sie als muffig-kreischiges Hausfrauen-Wunder durchs Publikum rennt, mit dicker Brille, blond-verstaubter Perücke und mottigem Kostüm. Wo sie unter den Klängen von »Tastenhengst« Alexander Wernick eine Ode auf »schwäbische Drogen« singt: Heffezopf und Zibeeben – »des isch a Stick / schwäbisches Glick«.

Das lässt Schlimmes befürchten: Bitte nicht noch ein Kehrwochen-Programm mit Schurz-Appeal! Aber zum Glück klettert die Heffezopf-Anbeterin bald auf ihren hässlichen Bühnen-Sessel und legt zu Joe Cockers »You Can Leave Your Hat On« einen mehr oder weniger geschmeidigen Strip hin: »In der Volxbank wird was botte, gell!«. Schuhe und Strümpfe fliegen ins Publikum, die Leistungsträger in den ersten Reihen geraten in Wallung.

Der Push-up als Volldowner

So zeigt Christiane M. in ihrem Glitzerfummel zwischen Sessel und Flügel waghalsige Stellungsspiele und rappelt als Beziehungsberaterin, Fantasietrainerin und Motivationscoach mit rasant wechselndem Niveau sämtliche Schwabenklischees durch. Sie selbst ist auf der Suche nach einem gut ausgestatteten Millionär und rangiert deshalb permanent ihre Brüste. Aber leider, leider: »Der Push-up ist ein Volldowner.«
Wie viel einfacher haben es da die Männer mit ihrem natürlichen Selbstvertrauen vor dem Spiegel. Liebevoll streicheln sie ihr »Fässle statt Sixpack«. So habe »der Zwerg unten wenigschtens a Dach überm Kopf«.

Mit Liebesgeflüster hat es der Schwabe wiederum schon rein sprachlich schwer. »I mog di!« sei super, da könne man notfalls auch einen Rückzieher machen: »Äh, da hasch du mi jetzt glaub falsch verstanden.« Damit niemand mehr was falsch versteht, gibt's fürs Publikum eine Einheit Sprecherziehung mit Korken im Mund: Christiane M. ist in ihrem »seriösen« Leben Nachrichten-Sprecherin beim SWR, kann aber auch wunderherzig singen. Mit ihrem Kompagnon am Flügel betextet sie bekannte Chansons mit neuen Inhalten. Aber bevor sich allzu viel Wohlbefinden im Publikum breitmacht, schnell wieder was Ekliges. Auf dem Sessel »sieht man ja jede Schneckenspur«. Christiane M. kennt halt keinen Schmerz. Und kein Tabu.

Beim Essen muss es zünden

Auf der Suche nach einem echten Mann bevorzugt sie die »Bausparverträger«: »So bleib mer, so semmer, des isch Schwobeglämmer, mir sind Entaklemmer«, singt sie fröhlich. Und wenn grad kein Bausparvertrag greifbar ist, tut's immer noch die gute alte Schoko-Erotik. Beachtlich wie viele Duplos in diese Frau reinpassen! »Also, send net so kompliziert. Spätestens beim Essen muss es zünden!« Dazu ein sexy Schurz und ein heißes Geggele auf den Kopf: »Kocht han i nix, aber guck, wie i do lieg!« 

 

Ferienzauber mit Christiane M. am Wasserturm

Schwarzwälder Bote, 31.07.2018

Rottweil - Und da sag' noch einer, Schwaben und Erotik seien nicht vereinbar... "Christiane M." zeigte am Montagabend unterm Wasserturm, wie man die vermeintlichen Gegenpole ganz einfach in Einklang bringt. "Schwäbische Erotik" heißt das Programm, das Leben in die Bude bringt – wenn's klappt –, und dem man, so ganz nebenbei, noch ein paar Tipps abgewinnen kann, wenn man auf dem "Wühltisch der Gesellschaft" gestrandet ist und sich im Wettbewerb mit den "16-jährigen ›Youtube‹-Schlampen" noch ein Scheibe vom Glück sichern möchte.

Da bekommen im Ferienzauber-Zelt nicht nur die "Wibele" ganz neue Bedeutung. Von wegen Teigspritzer! Nix. Selbst dieses Süßgebäck ist hocherotisch, kann man es doch als miniaturisierte Variante des weiblichen Oberkörpers anpreisen. Dass man für den Backküchen-Abfall, hübsch verpackt, so den dreifachen Preis verlangen darf, ist ein Nebeneffekt. Ein echt schwäbischer, versteht sich, und das verstehen die Besucher im annähernd ausverkauften Zelt auch.

Längst haben sie sich über den Rosinengraben verbrüdert. Der ist nicht so sehr geografisch festzumachen wie der "Röschtigraben" bei den südwestlichen Nachbarn, sondern kann sich bei der Frage, ob mit oder ohne quer durch Familien ziehen. Und gemeinsam erleben sie am Montagabend eine schwäbische Kabarettistin, die zur Musik ihres Pianisten Alexander Wernick auch mal augenzwinkernd eine Revue-Nummer liefert, anlässlich der Verwendung textiler B-Ware den Nicht-Schwaben selbstironisch den Unterschied zwischen "heba" und "halta" vor Augen führt und schließlich noch einen Kurs in Sachen Sprecherziehung gibt.

Nein, auch bei der Liebesbezeugung müssen die Schwaben nicht unbedingt von ihrem Idiom lassen, allerdings lohnt es sich, diese Äußerung so zu tun, dass das Gegenüber auch eine Ahnung vom Inhalt bekommt. Da macht das Publikum gerne mit – und amüsiert sich nicht nur köstlich über die Gags, die – "schwäbisch äroddisch" – an der Gürtellinie haltmachen, sondern auch über sich selbst.

 

Live Galerie

aus den Auftritten:

  • 19.01.19 | Weil im Schönbuch
  • 30.07.18 | Rottweil - Ferienzauber
  • 28.10.16 | Dauchingen - Festhalle
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