Kocht han i nix, aber guck wie i do lieg...

„Ich bin jung, ich seh gut aus und ich bin hier zum Männer aufreissen!“ Mit ordentlich „Pfeffer im Arsch“ beantwortet Christiane M. als die Schwäbische Erotik die Frage: „schwäbische Äroddik? – Gibt´s des überhaupt?“ Die Antwort entrollt sich in einem schwäbisch-temperamentvollen Kabarett-Programm der Extraklasse mit Augenzwinkern, Stellungsakrobatik und jeder Menge Charme.

Erotik braucht koiner, aber ohne isch älles nix!

Ja da staunt sogar der Schwabe! Denn des Schwaben Revoluzzertum liegt in seiner Libido: "Kocht han i nix, aber guck wie i do lieg". Mit Fakten aus dem "Nescht“ hält die Schwäbische Erotik dem Publikum den Spiegel vor. Schnell wird klar: Erotik des braucht koiner, aber ohne isch älles nix! Wie "äroddisch" kann also Schwäbisch sein? Das demonstriert Christiane M. im Selbstversuch an der „Randkante des Zapfenwurfalters“. Das Leben als ewige Caschting-Tour der Geschlechter! Und Achtung: Hüfthosen und Baucheinziehen erzeugen verdächtige Schnappatmung, die leicht missgedeutet werden kann

Äroddik isch d´ Balance oberhalb dr´ Gürtellinie!

Sie ist rotzfrech und weiß genau worüber Sie redet. Der Trick bei der Schwäbischen Erotik ist das Versteckspiel und das weiß Christiane M. auch verbal auf der Bühne anzuwenden. Das Publikum bleibt entspannt, denn es kann sich sicher fühlen, dass keine nackten Weiber oder Geschlechtsteile entgegen kommen – was man selbst von manchen Vorabendsendungen im etablierten Fernsehen nicht immer behaupten kann. 

Christiane M. ist eine Vollblut-Künstlerin. Sie schreibt die Texte, sie singt und inszeniert, und ihre sprühende Begeisterung schafft eine Energie, der sich die Zuschauer nicht entziehen können. Mit ihrer Herzlichkeit spielt sie sich selbst bei frivolen Andeutungen in die Herzen der Zuschauer. Doch darauf legt sie als Schwäbin wert: Das Programm wahrt immer den Anstand. Hier wird zwar vom Leder gezogen, aber es wird stets oberhalb der Gürtellinie balanciert!